Kapitalismus am Ende- was kommt danach?

Die Tage des Kapitalismus sind gezählt- davon ist der englische Schriftsteller und Aktivist Paul Mason fest überzeugt. In seinem neuen Werk „Postkapitalismus – Grundrisse einer kommenden Ökonomie“ skizziert Mason eine Gesellschaft, die sich auf den Trümmern des Neoliberalismus neu erfindet: getragen von Menschen, die die bereits von Marx verfluchte entfremdete Arbeit hinter sich lassen und die unendlichen Möglichkeiten in der digitalisierten und vernetzten Welt  des 21. Jahrhunderts für sich zu nutzen lernen.

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„Der Kapitalismus ist am Ende. Seine Überwindung wird ähnlich wie das Ende des Feudalismus vor 500 Jahren von einem neuen Menschen gestaltet werden“, sagt er bei seiner Buchvorstellung in Berlin. Dass die finale Phase des Kapitalismus eingeläutet ist, macht Mason an den in immer kürzeren Abständen auftretenden Krisen aus, die mit immer heftigerer Wucht aus ökonomischen Krisen zunehmends auch soziale Krisen machen, dessen Wirkungen nicht so einfach wieder zu revidieren sind. Die verlorene Generation der jungen Menschen in Südeuropa und viele von Armut bedrohte Rentner in Griechenland könnten schon in wenigen Jahren vergessen sein, wenn jede Krise mit ihren reinigenden Effekten die Störfaktoren aus der Marktwirtschaft vertreiben und im Anschluss ein effizienteres System hervorbringen würde. Doch dies ist schon längst nicht mehr der Fall- dort, wo wirtschaftliche Einbrüche früher auf Ineffizienzen aufmerksam gemacht haben, sind viele der heutigen Krisen Produkte reiner Profitgier an den Finanzmärkten: erinnert sei an die Lehman- Brothers Krise, die durch abenteuerliche Kreditverbriefungen und dubiose Finanzprodukte die Aktienmärkte weltweit zum Erschüttern gebracht hat.

Wie kann ein Post-Kapitalismus aussehen?

Seit langem wird bekanntlich darüber diskutiert, wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert- unter dem Stichwort Industrie 4.0 wird vor allem von den linken Parteien die immer weiter voranschreitende Verdrängung des Menschen aus dem Produktionsprozess beklagt. Vollautomatisierte Maschinen übernehmen längst nicht mehr nur einfache Arbeiten, sondern hochkomplexe Produktionsschritte. Auch in der Wissenschaft ist es ein Phänomen, das seit längerem genauer untersucht wird- mit unterschiedlichen Ergebnissen. Gewerkschaftsnahe Studien betonen unermüdlich, „kein Arbeitsplatz ist vollständig ersetzbar“ – andere fürchten den Abbau tausender Arbeitsplätze und das damit verbundene Abdriften vieler geringqualifizierter Menschen in die Arbeitslosigkeit. Wo genau die Entwicklungen rund um Industrie 4.0 hinführen ist noch nicht absehbar- doch in einem Punkt stimmen alle Beteiligten überein: Es steht ein gewaltiger Strukturwandel bevor.

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Mason ist einer der wenigen Kapitalismuskritiker, die zwar das zerstörerische Potential des aktuellen Krisenkapitalismus beklagen, jedoch gleichzeitig versucht, die offensichtlichen Widersprüche des Systems für eine neue, bessere Gesellschaft zu nutzen. Der herkömmlichen Denkweise: „Wie können wir möglichst viele Arbeitsplätze erhalten?“ laufen Masons radikale Visionen entgegen – ihm schwebt eine Gesellschaft vor, die Maschinen für sich arbeiten lässt und so die maximale Freiheit für den Einzelnen bedeutet. Dieselben innovativen Kräfte, die in unserer heutigen Zeit eine Gesellschaft mit maximaler Ungleichheit geschaffen haben, werden nach seiner Vorstellung zu einer einzigen sozialen Intelligenz gebündelt. Informationen sind im Postkapitalismus für alle und jeden zugänglich- durch genossenschaftlichen Besitz an Produktionsanlagen – ganz im Sinne des Gründers der Sozialdemokratie, Ferdinand Lassalle, der einst staatlich finanzierte Genossenschaften forderte –  werden die ungerechten Macht – und Verteilungsverhältnisse durchbrochen.

An die Stelle von Innovationsdruck und freiem Wettbewerb, die als unerlässliche Heilsbringer in der heutigen Welt gelten, tritt die soziale Intelligenz: ausgerüstet mit den technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts können Informations – und Güterströme problemlos koordiniert werden. Seine Visionen erinnern an einen Sozialismus plus: Dort, wo die Planwirtschaft noch an ihren willkürlichen Planzielen scheiterte, besticht die Idee vom Postkapitalismus mit den Potentialen ihrer digitalen Errungenschaften.  Realitäten, die mittlerweile schon zum Alltag geworden sind, wie die lückenlose Erfassung aller Klicks im Internet und die darauf basierende Erstellung von Persönlichkeitsprofilen, die intimste Vorlieben und Konsumwünsche offenbart, werden fortan neu gedacht. Weshalb sollte die Gesellschaft im Postkapitalismus ihre Güter über den Markt und das Spiel von Angebot und Nachfrage steuern lassen, wenn ihr doch eine Technologie zur Verfügung steht, die richtig eingesetzt genau dasselbe leisten könnte, vermutlich sogar noch effizienter? Der Bedarf an Waren und Gütern könnte in einer vernetzten Welt wie der hiesigen in Echtzeit aufgezeichnet werden.

Doch wie kann der Übergang hin zu einem neuen System gelingen? Auch wenn der Krisenmodus in der neueren Zeit zum Dauerzustand geworden ist, wird in der breiten Öffentlichkeit keine ernstzunehmende Alternative zum Kapitalismus diskutiert. Für den Einzelnen ist es rational, mit dem Verkauf der eigenen Arbeitskraft den Lebensunterhalt zu sichern. Gleichzeitig wird so das bestehende System gestützt: Revolutionäre Ideen und Alternativen zum Kapitalismus erscheinen maximal romantisch, sind jedoch in einer Gesellschaft, in der Einkommen an Arbeit gekoppelt ist, auf Ewigkeit dazu verdammt, Utopie zu bleiben. Deshalb besteht Mason auf eine bedingungslose Grundsicherung, die eine Existenzrecht ohne den Zwang zur Arbeit gewährleisten und den nötigen Freiraum zur Ausbildung der sozialen Intelligenz bilden soll. Sharingkonzepte und der Ausbau von Open – Source Projekten vervollständigen das Bild der Gesellschaft im Postkapitalismus.

Im Angesicht der Enthüllungen aus den Panama Papers gewinnt die Vision des Postkapitalismus an neuer Brisanz: sie untermauert die Notwendigkeit einer neuen Grundsatzdebatte über Chancen-  und Verteilungsgerechtigkeit in der modernen Gesellschaft. Die Potentiale des Postkapitalismus stecken noch in den Startlöchern – könnten jedoch ähnlich wie vergangene technische Revolutionen der Beginn von etwas ganz Großem sein.

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Ein Kommentar zu „Kapitalismus am Ende- was kommt danach?

  1. Lutz Bürger

    GPÖ DIE NOT- WENDIGKEIT GANZHEITLICHER POLITISCHER
    ÖKONOMIE

    Haben wir das nicht alle schon mal erlebt: Im Wirtschaftsteil der
    Zeitung werden die exorbitanten Gewinne und die Tüchtigkeit eines
    Rüstungskonzerns gepriesen – und dies nicht nur mit Worten, sondern
    mit entsprechendem Rating, Ranking und einer entsprechend hohen
    Unternehmensbewertung und im Lokalteil erfährt man dann in einer
    kleinlauten Notiz, daß die Kinderstation des Krankenhauses
    dichtgemacht wurde, weil sie angeblich unrentabel war. Das
    Geschäftsmodell der Kriegswaffenlobby ist extrem, ja extremistisch
    simpel: Schenke irgendeinem gewaltbereiten Idioten eine Knarre und laß
    ihn frei herumlaufen und schon ist die ganze Weltbevölkerung
    gezwungen, deine Waffen zu kaufen, um sich vor einer Gefahr zu
    schützen, die ohne deinen Rüstungskonzern garnicht existieren
    würde. Und wer kauft Kriegswaffen? Natürlich nicht der einzelne
    Privatmann, dem ist das verboten. Nein, der Staat selber! Im Namen und
    auf Rechnung des Privatmannes, der das vielleicht garnicht will, oder
    sich für ein anderes Produkt entscheiden würde. Und wovon bezahlt der
    Staat diesen Unsinn? Von Steuergeldern natürlich! Der Steuerbürger
    wird für sinnlose Käufe in Geiselhaft genommen – und das nennt man
    dann Rechtsstaat und gar “unternehmerisch erfolgreich”. Dies bedeutet
    im Klartext: Ein Unternehmen, das nichts anderes produziert, als eine
    künstliche, in der Natur so nicht vorkommende, weil rein technische
    Bedrohung für den Menschen – und auf diesem Wege sauer erarbeitete
    Steuergelder in private Wahnsinnsprofite einiger weniger ummünzt (die
    gern vorgeschützten Arbeitsplätze dagegen, könnten genausogut auch in
    konstruktiveren, weniger aggressiven Wirtschaftsbereichen geschaffen
    werden), wird von den heutigen „Wirtschaftswissenschaften“ als
    rentabel und „erfolgreich“ eingestuft, eine Krankenhausstation, die
    das Wohl und die Gesundheit unseres Nachwuchses zu sichern sucht, was
    nicht immer einfach ist, sich nicht industrialisieren läßt und den
    dort Tätigen viel menschliche Opferbereitschaft abverlangt – wird als
    überflüssig, weil angeblich unrentabel eingestuft. Wer nur hat dieses
    verquaste „Wertesystem“ erfunden?! Und dann gehen die Herren
    Wissenschaftler hin und nennen diesen Schmonzes noch
    „wissenschaftlich.“ Finden Sie nicht auch, daß da irgend etwas
    grundlegend schiefläuft? Liegt es an den Regierungen? Die würden
    abgewählt, wenn sie die Sicherheit ihres Wahlvolkes auf die leichte
    Schulter nähmen, die müssen also auf die niedrigsten Instinkte der
    letzten Volldeppen abstellen und die heißen seit Anbeginn der Zeiten:
    Gewalt und nochmals Gewalt. – Die Sicherheit der anderen Völker und
    Volksgruppen aber, die geht sie ja – scheinbar – nichts an. Liegt es
    also am naiven Wahlvolk selber, das die falschen Politiker gewählt und
    statt Humanisten, Rüstungslobbyisten in die Ämter gehievt hat? Da
    könnte vielleicht was dran sein. Doch dann bedenkt man, daß die Masse
    des Wahlvolkes infolge Ausbeutung heute sehr viel härter und unter
    ungerechteren Bedingungen Arbeiten muß als selbst im Naturzustand und
    in der Steinzeit, um sich und ihre Familie über die Runden zu bringen:
    Wer damals ein Haus baute, baute nur eines – heute baut er über Zinsen
    noch ein zweites für die Bank. Ökonomisch?? Jedenfalls haben die von
    derartig “ökonomischen” Modellen gebeutelten heute meist gar keine
    Zeit mehr für politische Analysen und über den eigenen Tellerrand
    hinausgehende ökonomische Überlegungen, die sind bereits schon
    regelmäßig in der letzten Monatswoche buchhalterisch überfordert. Sie
    meinen also, sich plausibel begründet, nämlich aus chronischen
    Überlastungsgründen vor der Aufgabe der Wahrnehmung der Rechte und
    Pflichten als „Souverän des Staates“ drücken zu können. „Bloß keine
    Politik!“ hört man allerorten, gerade unter den Opfern ebendieser
    Politik. Ein Absurdum. Ein derart verantwortungslos agierender Monarch
    wäre längst geköpft worden, das Volk als Herrscher aber, zahlt mit
    anderer Münze: Mit immer schlimmeren Mißständen die es stets zuerst
    selber betreffen. „Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.“
    wußte schon Joseph Marie de Maistre (1753 – 1821) Aber wäre solch ein
    individueller Lapsus des kleinen, überlasteten Mannes, auch wenn er
    weltweit und sehr massenhaft geschieht, geeignet, wirklich die ganzen
    üblen Zustände auf unserem Planeten zu beschreiben und völlig zu
    erklären – der Vergleich Rüstungskonzern- Kinderstation ist ja
    schließlich nur ein einziges Beispiel von unzähligen. Integration
    Behinderter versus atomare Bedrohung des gesamten Planeten,
    Spaßgesellschaft versus Plastikmüllstrudel im Pazifik,
    Rüstungsausgaben versus Bildungsausgaben, Profite eines Waffenhändlers
    versus Gagen einer Opernsängerin – der naheliegenden
    Gegenüberstellungen von Vermögen, Einkommen, dafür aufzubringender
    Leistung, Auswirkungen usw. mag an dieser Stelle genug sein. Wo also
    ist der Knackpunkt? Gibt es für derlei Disproportionen und
    Schieflagen, ja Mißstände keine Lösung? Die Geschichte scheint es zu
    bestätigen. Denn selbst der Ostblock, der einst angetreten war, den
    Kapitalismus überwinden zu wollen und nachhaltig Wohlstand für alle zu
    schaffen, landete als Bettvorleger der kalten und heißen Krieger, der
    Profitgeier und sozialen Leichenfledderer – oder sollte man besser
    sagen: Der wahrhaft Asozialen? Auch alle bisherigen
    Sozialismus-Modelle haben es nie weiter gebracht, als bis zum mehr
    oder weniger verquasten Staatskapitalismus. Wie war das möglich?
    Werfen wir zunächst einen Blick in die Geschichte: Marx und Engels
    waren keine Kommunisten! Es waren bürgerliche Unternehmer, wenn auch
    mit für diese Spezies ungewöhnlichem, ja einmaligem Weitblick. Sie
    sahen die langfristigen Gefahren der kapitalistischen
    Wirtschaftsweise, das von ihr heraufbeschworene, soziale Elend (an das
    ökologische Elend und die ungeheuren Gefahren in diesem Bereich dachte
    man noch garnicht, Kernforschung und Gentechnik gab es noch nicht
    einmal) und versuchten zu warnen, ja gegenzusteuern – über ihre Motive
    und Beweggründe dazu (als ja garnicht selbst Betroffene) kann man
    spekulieren, oder auch nicht. Jedenfalls versuchten sie, mit dem
    ihnen bekannten denkerischen und wirtschaftspraktischen
    Instrumentarium, nicht nur den Ist- Zustand ihrer Zeit möglichst genau
    zu beschreiben, sondern mit demselben Instrumentarium auch einen
    neuen, auf vernünftigen, d.h. von systemgefährdenden Mißständen
    möglichst freien Wirtschaftsverhältnissen gedachten
    Gesellschaftsentwurf zu zimmern. Als man dann nach unsäglichen
    Widerständen der Profiteure der Mißstände und einer blutigen
    Oktoberrevolution daranging, die Marx- Engelsche Theorie Schritt für
    Schritt in die Praxis umzusetzen, scheiterte man kläglich und viele
    Opfer und so mancher Blutzoll stellte sich als vergeblich heraus. Die
    angeblich neue Gesellschaftsordnung endete 1990 als Bettvorleger des
    alten kapitalistischen Ausbeuterregimes, dem Demagogen wenigstens in
    Deutschland inzwischen den lügnerisch-tarnenden Deckmantel der
    „sozialen Marktwirtschaft“ umgehängt hatten. Wie konnte so etwas
    geschehen? Dazu muß man die geisteswissenschaftlichen und
    wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen diese blutigen Experimentes
    näher betrachten: Marx und Engels sprachen zwar von einer Politischen
    Ökonomie, bei Lichte betrachtet machten sie aber eine schweren
    strukturellen Denkfehler: Sie versuchten mit den Mitteln der
    kapitalistischen(sic.), gewohnheitsmäßig rein betrieblichen(sic.)
    Ökonomie ein ganzes, auch noch neues, Gesellschaftsmodell zu
    beschreiben – ein klassischer Strukturanalyse- und
    Größenordnungsfehler, wie er auch heute noch unter Mathematikstudenten
    in den Anfangssemestern vorkommt. Kein Wunder also, daß der
    Sozialismus über den von ihm abgelehnten Kapitalismus nie hinauskam –
    beide hatten dieselben, veralteten und kurzsichtigen politökonomischen
    Theoriemodelle zur Grundannahme, wo erst eine tatsächlich neue,
    vollständigere und umsichtigere, eben ganzheitliche politökonomische
    Denk- und Betrachtungsweise auch z u wirklich neuen Erkenntnissen und
    damit endlich zu neuen, wirklich besseren Lösungen hätte führen
    können. Denn der einzelne Betrieb mit seiner auch schon im
    neunzehnten Jahrhundert hochentwickelten Buchhaltung und ökonomischen
    Theorie hatte bei weitem nicht jene Komplexität und Fülle an
    Parametern im Blick zu haben, wie eine ganze Gesellschaft, ja die
    Weltbevölkerung als Ganzes haben müßte, die ja nicht nur die Summe aus
    Unternehmen ist, sondern darüber hinaus ein riesiges Arsenal weiterer
    Stellgrößen, Parameter, Zusammenhänge, Relationen usw. zu beachten
    hat, wenn sie das immer komplexer werdende System einer modernen
    Gesellschaft auch nur halbwegs realistisch abbilden, geschweigedenn
    steuern will. Dies bedeutet: Was uns, der Weltbevölkerung, seit dem
    Neunzehnten Jahrhundert als „Wirtschaftswissenschaft“, als
    „Politische(sic.) Ökonomie aufgetischt wird, ist bei Lichte betrachtet
    nichts anderes, als eine sich aufblähende und in der Methode,
    Größenordnung und Bandbreite der zu beachtenden Parameter hoffnungslos
    verheddernde, viel zu engstirnig denkende, gerade und bestenfalls mal
    eng gefaßt- „betriebliche“(!) Ökonomie. Die Ökonomen versuchen, eine
    Gesellschaft als Betrieb aufzufassen und dies ist in etwa so
    intelligent, wie den brasilianischen Dschungel nach den Erfahrungen
    der Schrebergärtnerei verstehen zu wollen. Nur so kann es heute noch
    immer möglich sein, daß ein Rüstungskonzern allen Ernstes als
    „erfolgreich“, eine Kinderkrankenstation als „überflüssig“ eingestuft
    werden kann, daß ein Atomkraftwerk, das im Explosionsfalle sein
    tödliches Gift von da an wenigstens hundertzwanzigtausend Jahre lang
    in die Umwelt abgibt, immer noch allen Ernstes als „rentables
    Geschäftsmodell“ betrachtet werden kann, während sich die Regierungen
    der Welt immer noch standhaft weigern, Bildung angemessen zu
    finanzieren, weil angeblich nicht wirtschaftlich sinnvoll darstellbar.
    Woran liegt das? Ich meine: Am zu kleinen Horizont der heute
    üblichen, politökonomischen Modelle, die zwar bei ihren Bilanzierungen
    auf Unternehmerseite die unmittelbaren Folgen des Wirtschaftens
    halbwegs im Blick haben, nicht aber – und dies weder auf
    Unternehmerseite, noch auf Verbraucher- und Mitbetroffenenseite, die
    Nebenwirkungen, Seiteneffekte, Spätfolgen, sozialen Folgen,
    ökologischen Folgen, nicht die vertanen Chancen und nicht die bereits
    eingetretenen, sich aber erst später gravierend auswirkenden Risiken,
    Schäden und Spätfolgen des Wirtschaftens – die nicht selten erst
    eintreten, wenn jegliche Chance für Gegenmaßnahmen, für Umsteuern viel
    zu spät käme. Der Mensch hat zwar so allerlei Organe der Wahrnehmung –
    eines für zeitliche Abfolgen, zeitliche Größenverhältnisse und für die
    Komplexität von Strukturen hat er nicht und genau so naiv wirtschaftet
    er auch – seit Jahrtausenden – die entsprechend hanebüchenen Effekte
    sind Geschichte und Gegenwart zugleich. Daß dieser blinde Fleck in
    den Wirtschaftstheorien der Weltbevölkerung bisher nicht schon längst
    zur globalen Katastrophe geführt hat (addiert man die seither
    eingetretenen, unzähligen kleinen Infernos zu einer Gesamtsumme,
    ergibt sich freilich schon ein anderes Bild), dürfte zum einen an der
    bisher recht elastisch reagierenden Natur gelegen haben und den bisher
    ökonomisch-technisch im Vergleich zur Gegenwart immer recht
    bescheidenen Potentialen bisherigen Wirtschaftens. Nun aber sind wir
    in ein Zeitalter anderer Größenordnungen eingetreten, es gibt infolge
    Globalisierung kein „Drinnen und Draußen“ mehr, der Nationalstaat ist
    angesichts internationaler Wirtschaftsverflechtungen und
    internationalen Agierens als ökonomisches Modell und wohl bald auch
    als politisches zum Absurdum geworden, wir leben in einem Zeitalter,
    in dem die Menschheit ihren eigenen, unersetzbaren Planeten nun
    mehrere hundert Male mit Atomwaffen komplett zerstören kann (das
    Paradebeispiel für neurotische Übertreibung im klinischen Sinne als
    prägendes Gesellschaftsphänomen), in dem sie in der Lage ist, mittels
    Gentechnik zwar nicht viel Gutes, aber unermeßliche (und was das
    Schlimmste ist: nicht voraussehbare!) Schäden im Artengefüge und im
    Ökosystem des gesamten(sic.) Planeten anzurichten und wo gerade die
    niederträchtigsten und unmenschlichsten, habsüchtigsten, dümmsten und
    skrupellosesten Gestalten unter uns eine Überfülle an technischen
    Hilfsmitteln vorfinden, mit denen sie ihre kranken Ziele der Mehrheit
    der Weltbevölkerung aufzwingen können, ein Mittel gegen Schnupfen gibt
    es dagegen noch nicht. Keiner hat dieses Problem geisteskrank
    ausufernder Macht jemals erschütternder dargestellt, als der Komponist
    Richard Wagner in seinem Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ in
    Gestalt der Zauberdinge des Tarnhelms und eben des Gold-Rings, der
    zwar unermeßliche Macht garantiert, nicht aber Umsicht, Vernunft und
    Maß. So nimmt das Verhängnis hier wie da seinen Lauf – vor
    hundertfünfzig Jahren bereits auf der Opernbühne – heute nun schon
    längst auch in der Realität. Was ist also zu tun? Die Lösung ist so
    simpel, daß offenbar bisher niemand ernsthaft drauf gekommen ist: Wir
    brauchen eine ganzheitlich orientierte politische Ökonomie. Wir,
    Unternehmer, Politiker, Behörden, aber auch ausnahmslos alle Bürger,
    alle Verbraucher benötigen den vollständigen, unverstellten Blick auf
    alle, wirklich alle Effekte und Nebeneffekte des Wirtschaftens –
    lokal, regional, national, kontinental, global. Dann erst wird
    auffallen und berechenbar sein, daß Rüstungsindustrie nur wertvolle
    Steuergelder verbrennt (um Konflikte gewaltsam und umweltfreundlich
    auszutragen genügen ggf. ein paar nach Abschluß der Streitigkeiten
    weiterzureichende Boxhandschuhe!), daß Krankenhäuser „rentabel“ sind,
    auch wenn sie heute noch scheinbar und nach den engstirnigen Kriterien
    des unmittelbaren und zeitnahen Profites „unrentabel“ scheinen, daß es
    auch heute immer noch rentabler wäre, lieber wieder auf den Kienspan
    und die Grützesuppe zurückzugreifen, als den Planeten mit
    Leuchtreklamen und Spaßgesellschaft in ein atomares Inferno zu
    verwandeln usw. Vor allem aber tut eines Not: Das Aufräumen mit
    alten, in der Praxis längst als unwissenschaftlich bewiesenen
    Wirtschafts- und Sozialmodellen, die immer noch stur und steif
    behaupten, der Markt reguliere sich selbst, wenn schon längst klar
    ist, daß selbst die zigtausend Vorschriften der EU und der
    Nationalstaaten, der internationalen Organisationen und anderen
    Strukturen es nicht schaffen, auch nur annähernd vernünftige,
    d.h. ausreichend flexible, gleichzeitig aber auch ausreichend stabile
    und zukunftsfähige Verhältnisse auf unserem Planeten herzustellen.
    Was wir brauchen: Eine ganzheitliche Buchhaltung und Bilanzierung, die
    auch neben den wie bisher monetären, auch alle, wirklich alle
    Nebeneffekte und Spätfolgen des Wirtschaftens der agierenden Person,
    sei es eine natürliche oder eine juristische Person, ein einzelner
    Mensch, ein Betrieb, ein Konzern , ein Staat oder ein Kontinent, oder
    die Weltbevölkerung als Ganzes, zeitnah und angemessen gewichtet mit
    einkalkuliert. Es liegt auf der Hand, daß dies zu Marx und Engels
    Zeiten aus technischen Gründen schlichtweg nicht leistbar war – heute
    könnte es mit Computerunterstützung jeder halbwegs durchschnittliche
    Bürger bewerkstelligen – selbst beim Spontaneinkauf! Wir erleben
    heute, daß ganze Staaten, ja ganze Kontinente davor zittern, von einer
    Handvoll selbsternannter Experten im Sinne der Habsucht ihrer
    infantil-egomanischen Auftraggeber rating- und rankingmäßig hinauf,
    oder hinabgestuft zu werden (meist auch noch wenig nachvollziehbar) –
    und dies unter Anwendung höchst intransparenter, spürbar idiotischer
    Kriterien. Was der Weltbevölkerung dagegen und im Moment noch komplett
    fehlt, ist ein Katalog von Ratingkriterien, die der einfache Konsument
    quasi täglich von seiner Basis her, leicht und täglich anwenden kann
    und die sicherstellen, daß auf das Rating der Habsuchtsapostel und
    „Eliten“ dieser Welt, vermeintlich „von oben nach unten“, das
    ganzheitliche Rating und Ranking der an einer vernünftig und rund
    laufenden, sozial und ökologisch verträglichen, intelligenten
    Weltwirtschaft interessierten Mehrheit der Weltbevölkerung „von unten
    nach oben“ antwortet. Wie aber könnte ein solcher Rating und Ranking-
    Katalog aussehen? Es ist klar, daß viele Effekte des Wirtschaftens
    erst zu einem Zeitpunkt eintreten, an dem das agierende, die Effekte
    auslösende Unternehmen (und dazu zähle ich nicht nur alle Firmen,
    sondern im politökonomischen Sinne auch jeden einzelnen Menschen,
    jeden „Marktteilnehmer“ der irgendwas „unternimmt“, der also mehr tut,
    als nur an einer Stelle auszuharren, nichts zu essen, nichts zu
    trinken, nichts zu tun und nichts zu sagen) längst seinen natürlichen
    Lebenszyklus beendet hat – man denke nur an die
    Schwermetallvergiftungen der Böden in den Industriebrachen des
    neunzehnten Jahrhunderts, die auch heute noch große Kosten und
    Herausforderungen nach sich ziehen, an Tschernobyl und Fukushima, an
    die Walskelette, die heute noch an den Gestaden des Südpols liegen,
    obwohl der Walfang in großem Stil längst Geschichte ist usw. Werden
    aber diese Mißstände erst bei ihrem Auftreten erfaßt, wie es heute
    geschieht und nicht bereits zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt, wo
    noch Abhilfe möglich ist, nämlich zum Zeitpunkt des diese Effekte
    auslösenden Wirtschaftens, ist es absehbar, daß es nur eine Frage der
    Zeit ist, bis ein Effekt auftaucht, an dem die gesamte Menschheit, ja
    möglicherweise der gesamte Planet scheitern wird, weil die Folgen
    nicht rechtzeitig und nicht vollständig bedacht wurden. Dies
    bedeutet: Wir brauchen neben den heutigen ökonomischen Modellen und
    Buchhaltungsregeln (die teilweise in ihrer Struktur und Denkweise noch
    aus dem Mittelalter und aus klösterlich-elitärer Isolation stammen!)
    deren klug gewichtete Ergänzung um alle Nebeneffekte des
    Wirtschaftens – sowohl allgemein, als auch in der unmittelbaren
    Jahresbilanz, ja Tagesbilanz eines jeden Akteurs. Technisch sollte
    dies im Zeitalter von Computern heute kein unlösbares Problem mehr
    sein. Welche Kriterien das sein könnten, sollten, ja müßten, kann hier
    nur beispielhaft aufgezählt werden und bedarf weiterer Klärung und
    Erforschung: a) Das Verhältnis von Verbrauch und Nutzen:
    Ressourcenverbrauch an Rohstoffen (besonders an nicht nachwachsenden)
    Wiederverwendbarkeit, Recyclungsfähigkeit der Produkte und deren
    Auswirkungen auf Mensch und Natur, sofort, mittelfristig, langfristig
    Landverbrauch Umweltverschmutzung Grad und Richtung des Eingriffes ins
    Ökosystem … b) Die mit dem Wirtschaften des jeweiligen Akteurs
    einhergehenden Risiken, sowohl hinsichtlich ihrer Quantität, als auch
    Qualität: Eine Schneidermeisterin wird da anders einzustufen sein, als
    eine Munitionsfabrik. Risiken der Disharmonie in den
    Wirtschaftsprozessen (Verschwendung, triggern von Engpässen auf
    anderen Gebieten, Blockieren anderer Prozesse, usw.) Risiken für die
    Umwelt und die nachfolgenden Generationen Risiko der Verschwendung von
    Arbeitskraft (Beispiel: Automatisierung zwingt Millionen von Menschen
    in Arbeitslosigkeit und zu Tatenlosigkeit, weil sie vom
    Wirtschaftsprozeß durch Mittelentzug ausgegrenzt werden – eine
    unglaubliche Verschwendung von (blödes Wort) „Humankapital“ – von
    menschlichen Ressourcen.) Soziale Risiken: Förderung/Hemmung von
    sozialer Ungleichheit, Machtgefälle, Unterdrückungsgefahr Planbarkeit,
    Stabilität und Voraussehbarkeit für andere Verarmungsrisiko
    Existenzbedrohung gegenüber anderen und damit Risiko von
    Konflikteskalationen gesellschaftlicher Lernprozesse sozialem Frieden
    und Zufriedenheit Synergieeffekten des Zusammenarbeitens sinnlosen,
    unnötigen Redundanzen und von Doppelaufwand (z.B. infolge
    habsuchtsorientierten Patentwesens: das Fahrrad muß aus
    patentrechtlichen Gründen in einem anderen Land neu erfunden werden –
    idiotischer kann man Ökonomie nicht organisieren) Entwicklungen, die
    Zukunftsfähigkeit der Weltbevölkerung betreffend … c) Die
    NOT-wendigkeit des jeweiligen Wirtschaftens. Und hier bedarf es einer
    besonderen ethischen Klarstellung: Notwendig ist das, was Not wendet:
    Gegen Not vorbeugend oder bereits bestehende Not beseitigend. Und hier
    ist gerade im Zeitalter der Globalisierung aller menschlicher
    Tätigkeit auch eine globale Betrachtungsweise mittlerweile
    unumgänglich: Es geht nicht an, daß die Weltbevölkerung sinnloseste
    Luxusgüter ohne konkret geplanten, sozial sinnvollen Einsatzzweck
    produziert, sinnloseste Überproduktion und Verschwendung duldet,
    während gleichzeitig noch Menschen an Hunger sterben und in anderen
    existentiellen Nöten Leiden und das Elend himmelschreiende Formen hat.
    Nicht nur Eigentum, sondern auch das Wirtschaften an sich hat stets,
    zwangsläufig und ausnahmslos auch eine soziale, ökologische,
    politische, ethische Komponente und diese müssen ebenso „stets,
    zwangsläufig und ausnahmslos“ künftig in den Bilanzen, Vermögens- und
    Unternehmensbewertungen, sowie auch in den Produktbewertungen(sic.)
    mit auftauchen. Allerorten hört man Klagen über die Macht der
    Mächtigen und den schamlosen Mißbrauch dieser Macht und die Ohnmacht
    der kleine Leute und in der Tat: Die soziale Ausgrenzung war – im
    Verhältnis zu den ökonomischen Möglichkeiten – noch nie so schlimm und
    so zynisch- verlogen wie heute, zu Beginn des einundzwanzigsten
    Jahrhunderts. Fragt man nach den Ursachen, stellt sich schnell
    heraus: Die gescholtenen Eliten sind durchaus nicht die besseren
    Menschen, die Begabteren, oder Tüchtigeren, Fleißigeren oder
    Standhafteren, nein, sie sind einfach besser organisiert und
    skrupelloser gegen ihre Mitmenschen, als der Durchschnittsbürger. Was
    kann letzterer aber nun tun, um nicht in der völligen Versklavung zu
    enden? Ein Blick in die Arbeitsweise der „Eliten“ weist den Weg:
    Während die Zahl der Thinktanks, die sich den Angelegenheiten und den
    Interessen der „Eliten“ widmen, mittlerweile schon nach Tausend
    gezählt werden, gibt es für die Belange der kleinen Leute auf unserem
    Planeten: Keinen einzigen. Während sich die „Eliten“ privat, in
    nichtöffentlichen Veranstaltungen, zu denen der kleine Mann, die
    Öffentlichkeit, keinen Zutritt hat, absprechen und koordinieren, fehlt
    auf der Seite der kleinen Leute ein entsprechendes Werkzeug, im
    Gegenteil, den kleinen Leuten wirft man schnell „Verschwörung“ vor,
    wenn sie sich im Geheimen verabreden, Leute aber, die gleiches bei den
    Eliten kritisieren, werden als „Verschwörungstheoretiker“ lächerlich
    gemacht – und dies nicht nur von den „Eliten“ selbst, sondern sogar
    von ihren eigenen Leuten. Wer also die Not auf unserem Planeten
    endlich wenden will (und genau dies ist der Sinn des Wortes
    „Notwendigkeit“ und um mehr als Notwendigkeiten kann es auf unserem
    Planeten knapper Ressourcen nicht gehen, solange noch Menschen Hungers
    sterben und/oder Gewalttaten zum Opfer fallen.), muß drei Dinge tun:

    1. Zu ganzheitlicher Betrachtungsweise übergehen – auch vom Gebiete
    der politischen Ökonomie ausgehend,

    2. Dem heute üblichen, lediglich eliteorientierten Rating und Ranking
    ein Rating und Ranking der kleine Leute, der „Normalverbraucher“
    entgegenstellen, das die Interessen und Notwendigkeiten der
    Weltbevölkerung insgesamt und damit nicht nur Privatinteressen
    einiger weniger, sondern der gesamten Menschheit in Rechnung
    stellt, dies wird mit den oben besprochenen ganzheitlichen
    politökonomischen Modellen möglich.

    3. Thinktanks etablieren – von kleinen Leuten für kleine Leute – um
    das mittlerweile system-, ja menschheitsgefährdende Machtgefälle
    skrupelloser „Eliten“ zu minimieren – Thinktanks unter Ausschluß
    der „Eliten“, solange diese ihrerseits die kleinen Leute von Ihren
    Thinktanks, Treffen und Beratungen ausschließen, wie es seit je her
    an der Tagesordnung ist, in Betrieben, Behörden,
    Religionsgemeinschaften, Parteien, Lobbyvereinigungen usw., die
    berüchtigten Bilderbergertreffen sind da nur die Spitze des
    Eisberges.

    Warum schlage ich das vor? Weil mittlerweile offensichtlich ist, daß
    die auch heute noch bestehenden Mißstände mittels „Revolutionen“
    offenbar nicht zu beheben sind,

    A) da der Stand der Technik heute
    Gewaltaktionen immer häufiger ins reine Chaos eskalieren läßt (ein
    Umstand übrigens, den sich allerdings umgekehrt aber gerade auch die
    Verfechter eines „staatlichen Gewaltmonopols“ ins Bewußtsein rufen
    sollten, denn die technische Revolution wird absehbar mit dieser
    perfiden Form von Machtneurose „Staat als Gewaltmonopol“ früher oder
    später endgültigen Schluß machen, das Gewaltkonstrukt Staat ist vor
    dem Hintergrunde des technischen Fortschrittes auch in der
    individuellen Waffentechnik auf Dauer schlichtweg nicht mehr haltbar
    und wird nach fünftausend Jahren Gewaltherrschaft, staatlich
    organisierten Mordes und Totschlags zwangsläufig durch ein
    vernunftorientiertes ersetzt werden müssen, wenn wir nicht im globalen
    Chaos enden wollen.)

    B) da auch selbst „erfolgreiche“ Revolutionen
    ohne ausreichende systemanalytische und steuerungspraktische
    Untermauerung erfahrungsgemäß in kurzer Zeit in die alten Mißstände
    zurückfallen und damit alle dafür aufgebrachten Opfer sinnlos machen,
    der Untergang des als Oktoberrevolution begonnenen Prozesses und der
    Rückfall in die alte Barbarei des Kapitalismus hat dies schauerlich-
    eindrucksvoll bewiesen.

    C) Weil zum Hohne aller bisherigen
    angeblichen Verbesserungen, angeblichen Umwälzungen und scheinbaren
    Revolutionen, trotz aller scheinbarer Demokratie und vermeintlicher
    Rechtsstaatlichkeit die Mißstände allerorten heute noch genauso
    himmelschreiend sind wie seit eh und je, es also angesichts des
    permanenten Rückfalles der Menschheit in ihre uralte
    Kain-und-Abel-Barbarei – und dies nun heute auch noch mit „modernsten“
    Massenvernichtungsmethoden, es allerhöchste Zeit ist, neue, auch für
    die Massen der Völker und nicht nur für eine Handvoll „Eliten“ bessere
    Wege des Zusammenlebens auf unserem Planeten zu erkunden – und nach
    entsprechender Prüfung auch tatsächlich zu beschreiten.

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